Hochtemperaturkabel

Einhaltung der TA Luft mit der UV-C/Ozon Abluftreinigung von Lösemittelanteilen und organische Lasten bei der Herstellung von Hochtemperaturkabeln möglich

Ausgangssituation

Ein weltweit tätiger Anbieter von Drähten, optischen Fasern, Kabeln und Kabelsystemen sowie zugehörigen Dienstleistungen für die Automobilbranche und weitere Industrien. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt hochtemperaturbeständige Kabel für Lampen, Lampenfassungen, Heiz- und Klimaanlagen, Leckageüberwachung und viele weitere Anwendungen mit extremen Temperaturbedingungen. Bei der Beschichtung von Kabeln fallen 5000-8000 m³/h lösemittelhaltige Abluft mit einer Temperatur von 80° C an, für deren Reinigung das Unternehmen nach einem kostengünstigen System suchte.

Lösung

Die UV-C/Ozon Abluftreinigungsanlage mit angeschlossenem Katalysator und CIP-Anlage konnte auf dem Sinterturm installiert werden und erhielt einen einfachen Zugang für Servicezwecke.

Ergebnis

Regelmäßige Messungen zeigen, dass durch den Einbau der Anlage die gewünschte Ges-C-Reduktion erreicht werden konnte. Die Betriebskosten der Anlage liegen deutlich unter den Kosten einer thermischen Nachverbrennung. Gerade für Lösemittelkonzentrationen, für die eine thermische Nachverbrennung aufgrund der erforderlichen zusätzlichen Verbrennungsenergie kostenaufwendig ist, bietet die UV-C/Ozon-Ablufttechnologie eine wirtschaftliche und effiziente Alternative.

 

Projekt-Daten im Überblick

  • Abluft aus Lösemittelhaltigen Prozessen
    Abluftvolumen 8000 m³/h
    Temperatur der Primärluft ca. 80 °C
  • kW/h 6,5 kW