Kläranlagenabluft aus Rechengebäude

Gleichbleibende Effektivität bei schwankenden Lasten und hohen H2S Werten durch eine UV-C/Ozon Abluftreinigung

Ausgangssituation

Die städtische Kläranlage wurde immer wieder mit Anwohnerbeschwerden konfrontiert. Problematisch sind vor allem die stark organisch belasteten Abwässer von einleitenden Lebensmittelunternehmen. Im Zuge der Renovierung des Rechengebäudes wurde darum nach einer Alternative für den dort zur Abluftreinigung installierten chemischen Wäscher gesucht. Trotz des chemischen Wäschers tritt stark H2S-haltige Abluft (100 ppm Peakbelastung) aus, die mit enormer Geruchsbelästigung einhergeht. Zudem verursachen die vielen Pumpen und Dosieranlagen des Wäschers einen hohen Wartungsaufwand und hohe Betriebskosten. Auch auf den Einsatz der gefährlichen und umweltschädlichen Chemikalien möchte der Betreiber verzichten.

Lösung

Es wurde eine UV-C/Ozon Abluftreinigungsanlage mit nachgeschaltetem Katalysator installiert. Eine dazugehörige automatische Waschanlage sorgt für die hundertprozentige Effektivität der UV-C-/Ozon-Röhren. Die Gesamtanlage wird nach der Explosionsschutz-Klasse für Kläranlagen ausgelegt und durch ein Gaswarngerät geschützt.

Ergebnis

Keinerlei Geruchsbelästigung mehr: Der H2S-Gehalt der Abluft wird bis unterhalb der Geruchsschwelle eliminiert, 99,9 % aller Keime in der Luft werden abgetötet. Zudem sind jetzt Probleme mit Korrosion im Abluftkanal abgestellt. Der Wartungsaufwand und auch die Betriebskosten verringern sich erheblich im Vergleich zum vorher eingesetzten chemischen Wäscher.

Projekt-Daten im Überblick

  • Abluft aus Kläranlagen / Rechengebäude
    Abluftvolumen 4000 m³/h
    Temperatur der Primärluft 15.000
    H2S durchschnittlich 30 ppm, max. 100 ppm
  • kW/h
  • Gesamt C Reingas 20 mg
    Geruchseinheiten GE 500
    Keimreduzierung 99,9