Räucherabluft reinigen mit Clean Smoke Air (CSA)
Abluft aus Rauchprozessen reinigen gemäß TA Luft
  • Organisch C < 50 mg
  • Reduzierung von Formaldehyd
  • Geruchsreduzierung mit bis zu 95%
  • Kein CO2 aus Verbrennungsprozessen
  • Keine Verwendung von Chemikalien
  • Keine Abwasserbelastung
  • Zu 100% biologisch abbaubar

*kostenlos und unverbindlich

Luftaufbereitungsverfahren zur Reduzierung von VOC’s, Formaldehyd, H2S, Geruch und Organisch C.
Mit Abluftwäscher und UV-/Ozon-Technologie

Während des Räucherprozesses in der Lebensmittelindustrie entstehen hohe Geruchsemissionen in Verbindung mit einer hohen organischen Teerfracht. Thermische Abluftreinigungsverfahren für Räucherabluft erweisen sich im laufenden Betrieb als sehr wartungsanfällig. Als Alternative zur Einhaltung der sich weiter verschärfenden Umweltauflagen hinsichtlich Geruch und Organisch C werden häufig auch Wäschersysteme in Verbindung mit elektrostatischen Filtern eingesetzt. Aber auch für diese Systeme sind die Wartung und auch die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte herausfordernd, zumal heute auch Formaldehyd abgebaut werden muss.

Räucherabluft effektiv reinigen

oxytec hat nun speziell für stark teerhaltige Räucherabluft einen automatisierten Abluftwäscher mit einer nachgeschalteten UV-/Ozonanlage entwickelt. Das System zeichnet sich durch einen geringen Wartungsbedarf aus, da sich die Anlage komplett automatisiert reinigt und das bei einem extrem geringen Energieeinsatz.

Eigenschaften:

  • Reinigung von belasteter Abluft aus Räucheröfen mittels automatisiertem Abluftwäscher und nachgeschalteter UV-/Ozon-Anlage (Fotolyseoxidation)
  • Reinigungssystem speziell für stark teerhaltige Räucherabluft
  • Effektive Abscheidung der Teer-Bestandteile im Wäscher – keine Versottung der nachfolgenden Komponenten
  • Automatisiertes CIP-Reinigungssystem für Wäscher und UV-/Ozon-Röhren
  • Vernichtet effektiv organische und geruchstragende Partikel in der Abluft
  • Effektivität bzw. Einhaltung TA Luft, belegt durch unabhängige Prüfinstitute

Automatisiert und wartungsarm

In der Regel werden verschiedene Räucherkammern zu unterschiedlichen Zeiten betrieben. Abhängig von dem jeweiligen Räucherprogramm der einzelnen Räucherkammern öffnen sich die Ventilationsklappen der einzelnen Kammern zu unterschiedlichen Zeiten. Für den Räucherprozess ist dabei die Einhaltung eines Mindest-Unterdrucks notwendig. Der Mindestunterdruck wird mittels eines am Wäscher integrierten Ventilators eingehalten. Die Abluft aus diesem Prozess wird zunächst mit einem Wäscher behandelt. Die anfallenden organischen Bestandteile des Abluftstroms werden separat abgeführt. Abhängig vom Prozess kann das Waschwasser für einen längeren Zeitraum genutzt werden. Am Ende des vorher definierten Zeitraums setzt das automatische Reinigungssystem ein: Der Wäscher entleert und reinigt sich, ohne dass manuelle Nacharbeiten erforderlich sind. Der Zustand des Wäschers kann via Internetverbindung auf der Prozessleitwache visualisiert werden.

Verfahren in 4 Schritten

  • 1. Wäscher:
    Zunächst wird die Luft ausgewaschen wobei Partikel und feste Bestandteile (Teer) abgeschieden werden. Dadurch werden nachfolgende Komponenten vor Versottung geschützt. Die ausgewaschenen Luftbestandteile werden im Abwasser des Wäschers abgeführt, der in regelmäßigen Intervallen gereinigt wird.
  • 2. UV-C/Ozon-Anlage:
    Hier werden die verbliebenen organischen und geruchstragenden Partikel in der Abluft reduziert.
    a. Aufspaltung langkettiger Geruchsmoleküle durch das UV-Licht
    b. Bildung von Ozon und anderer Radikale
  • 3. Reaktionsstrecke - Oxidation:
    Reaktion des Ozons mit den aufgespaltenen Verbindungen
  • 4. Speicherreaktor:
    Nachpolieren verbleibender Gerüche und des Restozons

Aufbau der Clean Smoke Air (CSA)-Anlagen

Eine CSA-Anlage besteht immer aus nachfolgenden Komponenten:

  • Bestrahlungskammer mit UV-Strahlern (UV-C/Ozon-Röhren)
  • Automatische CIP-Anlage
  • Steuerung
  • Reaktionsstrecke bis zum Ventilator oder nachfolgendem Aggregat (z.B. Katalysator)

Zur optimalen Ausnutzung der UV-Strahlungsleistung muss eine hohe Eindringtiefe des UV-Lichtes erzielt werden. Dies gelingt in einer Bestrahlungskammer mit Queranströmung. Der Querschnitt der Bestrahlungskammer ergibt sich dabei aus dem Abluftvolumen. Die Anzahl der UV Strahler ist abhängig vom Luftvolumen und der Belastung der Abluft. Die CIP-Reinigungsanlage hält die UV-Strahler automatisch frei von jeglichen Ablagerungen. Sie wird über die Steuerung automatisch gefahren.

Weitere Anlagenkomponenten runden die Fotolyseoxidation/Fotooxidation ab

Um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen, kann die UV-C-/Ozon-Technologie mit zusätzlichen Anlagen-Komponenten ergänzt werden:

Schemazeichnung - Anlagenaufbau bei Räucherabluft

  • Wäscher (W)
    Die oxytec-Abluftwäscher vernichten effektiv wasserlösliche und geruchstragende Partikel in der Abluft. Speziell für die Abluft aus Labors, Tierställen und Räuchereien hat sich die Kombination mit einem Wäscher als wirksam erwiesen. Er entfernt lösliche Bestandteile, reduziert die Ablufttemperatur vor der Fotolyseoxidation und reichert den Abluftstrom mit Feuchtigkeit an.
  • Reaktionsstrecke (R) nach der UV-/Ozon-Kammer
    Die Reaktionsstrecke ist so dimensioniert, dass die abzubauenden Stoffe 3 Sekunden lang oxidiert werden, bevor sie über den Ventilator oder Katalysator in die Außenluft abgegeben werden.
  • Katalysator (KAT) nach der UV-/Ozon-Kammer
    Die Aktivkohle dient als Reaktionsoberfläche für sehr langkettige Moleküle und für Ozonüberschuss bei Lastschwankungen. Bei Kläranlagen dient der Katalysator zur Abscheidung des entstehenden Schwefels.

oxytec Clean Smoke Air (CSA)-Anlage

Vorteile der kalten Verbrennung – Fotolyseoxidation/Fotooxidation:

  • Einhaltung behördlicher Auflagen nach TA Luft (Organisch C, Formaldehyd, Aromaten, Mercaptane, Geruchsgrenzen)
  • Sehr geringer CO2-Ausstoß
  • Reduzierte Wartungs- und Betriebskosten, geringer Energieaufwand
  • On-/Off-System, unempfindlich gegenüber Lastschwankungen
  • Geringer Platzbedarf, geringer baulicher Aufwand, Dachinstallation möglich
  • Alle Bereiche der Anlage werden automatisch gecipt und bleiben frei von Ablagerungen

Ergebnis

Nach der Abluftreinigung wird eine dauerhafte Reduktion der Reingaswerte auf unter 30 mg/m³ erzielt. Es entsteht kein CO2 aus dem Verbrennungsprozess (thermische Nachverbrennung).

Vorteile auf einen Blick

  • 100%ige betriebssichere Anlagen zur Einhaltung behördlicher Vorschriften
  • Wesentlich geringere Betriebskosten gegenüber thermischen Verbrennungsverfahren
  • Geringer Wartungsaufwand
  • On-/Off-System
  • Geringer Platzbedarf, Dachinstallation durch Frostsicherheit möglich
  • Abbau von Formaldehyd

oxytec Clean Smoke Air (CSA)-Anlage

Beispiele aus der Praxis

Produktion von Räucherwaren

Bei der Produktion von Räucherwaren entstanden stündlich 1000 m³ Räucherabluft aus Heiß- und Kaltrauchkammern. Bei Spitzen von bis zu 3300 mg/m³ organisch C erreicht die UV-/Ozon-Anlage mehr als 95% Reduzierung. Die geforderten 50 mg/m³ organisch C können eingehalten werden. Formaldehyd wird ebenfalls abgebaut.

Geflügelprodukte

Bei der Herstellung hochwertiger, frischer Geflügelprodukte (Aufschnitt, Convenience und Steaks) entstehen 7000 m³ pro Stunde Abluft. Die Reinigung mit UV/Ozon führt zur gewünschten Geruchsreduzierung auf 200 GE und einer Energieeinsparung von 935TkW gegenüber einer Thermischen Nachverbrennung (TNV).



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