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Abluftreinigung bei Bratstraßen – UV-Ozon statt thermischer Nachverbrennung

In industriellen Bratstraßen – etwa bei der Herstellung von Fleischprodukten, veganen Alternativen oder Convenience-Artikeln – entstehen durch Frittieren, Rösten oder Braten erhebliche Emissionen: Fettnebel, Gerüche, Aerosole sowie organische Dämpfe und VOCs. Üblich ist hier oft der Einsatz thermischer Nachverbrennung (TNV) – ein energieintensives, wartungsintensives Verfahren.
Mit dem Clean Fryer Air von oxytec steht eine leistungsstarke, UV-basierte Alternative zur Verfügung, die Gerüche, VOCs und Fettbestandteile neutralisiert – energieeffizient, platzsparend und genehmigungssicher.

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Typische Emissionen aus Bratprozessen

Emissionstyp Herkunft / Beschreibung Besonderheiten
Fettnebel und Öl-Aerosole aus Verdampfung heißer Öle und Fette haftend, klebrig, brandfördernd
VOCs & organische Dämpfe aus Maillard-Reaktion, Bratvorgängen geruchsintensiv, oxidationsfreudig
Gerüche z. B. durch Fleisch, Gewürze, Pflanzenfette hohe Geruchsbelastung, auch bei niedriger Konzentration
Feuchtigkeit / Dampf durch austretende Produktsäfte oder Reinigung trägt Geruch und Emissionen in die Abluft
Aerosolpartikel & Nebel feine Tröpfchen aus Frittieröl und Wasser erschweren herkömmliche Filterreinigung

Warum UV-Ozon statt thermischer Nachverbrennung?

Thermische Nachverbrennung (TNV) ist:

  • energieaufwendig (oft > 800 °C Verbrennungstemperatur)
  • wartungsintensiv (z. B. Wärmetauscher, Brenner, Abgasführung)
  • platzintensiv
  • mit hohen CO₂-Emissionen verbunden

Die oxytec-Lösung hat dem gegenüber praktisch nur Vorteile:

  • Kein Gasverbrauch – rein elektrisch betrieben
  • Niedrige Betriebskosten & geringere CO₂-Emissionen
  • Geruchsminderung > 90 % – auch bei intensiven Lebensmitteldüften
  • Modular & nachrüstbar – auch für bestehende Bratstraßen
  • Keine offene Flamme – keine Explosions- oder Brandgefahr

Die rechtlichen Anforderungen werden erfüllt

  • TA Luft (2021): Vorgaben für organische Emissionen und Gerüche
  • GIRL (Geruchsimmissions-Richtlinie): besonders relevant bei Nähe zu Wohngebieten
  • BImSchG / Genehmigungsrecht: Clean Frier Air ist genehmigungsfähig und emissionsarm
  • Lebensmittelkonformität: Keine Rückstände, keine Beeinflussung der Produktqualität

Jetzt umsteigen – auf emissionsarme Abluftreinigung in der Bratstraße

Sie möchten Ihre Bratstraße zukunftssicher, emissionsarm und energieeffizient betreiben – ohne TNV?

Die ideale Abluftreinigungstechnologie für Bratstraßen

Clean Fryer Air – UV-Ozon Anlage für die Lebensmittelproduktion

Die kompakte Anlage benötigt so wenig Platz, dass sie häufig in der Produktionshalle, ganz nah an der Emissionsquelle steht. So wird gleichzeitig die Versottung der nachfolgenden Abluftkanäle vermieden.
In vielen Fällen montieren wir sie auch auf dem Hallendach, direkt über der Produktion. Wegen des geringen Gewichts stellt das in der Regel kein statisches Problem dar.

Der Clean Fryer Air kombiniert:

  • Fettabscheider: holt größere Bestandteile heraus
  • UV-C-Strahler: oxidieren die verbliebenen Fett- und VOC-Moleküle
  • Ozon: zersetzt organische Rückstände auf dem Weg nach außen
  • Integrierte CIP-Anlage hält die UV-Strahler stets sauber und effektiv

Das Ergebnis: saubere, geruchsfreie Abluft – ohne thermische Prozesse.

CFA

UV-Ozon-Abluftreinigungsanlage für die Lebensmittelproduktion

Aktivkohle als mögliche Ergänzung

Am Ende der Abluftreinigungsstrecke lässt sich bei besonders hohem Anspruch an geruchsfreie Abluft ein Aktivkohlefilter platzieren. Die von der UV-Ozon-Anlage produzierten freien Radikale tragen dazu bei, dass sich der Filter ständig regeneriert.

KAT Industrie

Aktivkohlefilter als Speicher­reaktor zur Luft­nachbehandlung

Dunstabzugshauben für die Industrie

Als Spezialisten für Luftmengenerfassung und -berechnung können wir die Anlagen zur Erfassung der Produktionsabluft nicht nur planen, sondern auch in unseren Fachbetrieb für Metallverarbeitung bauen und bei Ihnen  installieren.

Thermalöl Beheizungssysteme mit Condoheat

Bei sehr vielen Produktionsprozessen ist die exakte Definition und die gleichmäßige Bereitstellung der Produktionstemperatur von entscheidender Bedeutung für die Qualität. Als energieeffiziente Alternative zur Gasdirektbefeuerung haben sich Thermalöl-Systeme zur Beheizung von Fritteranlagen, Öfen und Bratstraßen haben sich  bewährt.

Die Vorteile:

  • Zentrale Wärmeerzeugung
  • verschiedene Temperaturniveaus in einer Produktionsanlage möglich
  • konstante, stabile Temperaturen bei den Abnehmern
  • Niedrigere Abgastemperaturen – weniger thermische Abluft
  • Sehr ausfallsicher
  • Weniger Abwärmeverluste, da kein Hochtemperaturofen notwendig
  • CO₂-Einsparung durch elektrisches oder hybrides Heizkonzept

Dadurch sinkt der Gesamtenergiebedarf der Bratstraße erheblich – auch ohne TNV.

Mit unserer Tochter Condoheat bauen wir Thermalöl-Beheizungssysteme und übernehmen auch die Wartung.

 

Integrierbar in alle Produktionsstufen

  • Bratstraßen für Fleisch, Fisch, Geflügel, Speck
  • Fritteusen: Frikadellen, vegane und vegetarische Bratlinge
  • Öfen: Geflügel-, Fertigmenüs,  Convenience-Produkte
  • Röstanlagen für Zwiebeln, Gewürze, Soßen
  • Vorfrittieranlagen in Großküchen & Zentralküchen

Die Vorteile der UV-Ozon Technologie

  • Reduziert Gerüche, VOCs und Aerosole zuverlässig
  • Ersetzt thermische Nachverbrennung vollständig
  • Spart Energie – zusätzlich in Kombination mit Condoheat
  • Kompakt, modular, nachrüstbar
  • Rechtssicher & umweltfreundlich

FAQ – häufige Fragen

Kann Clean Fryer Air die thermische Nachverbrennung vollständig ersetzen?

Ja – das oxytec UV-Ozon-System ist so konzipiert, dass es alle typischen Emissionen aus Bratstraßen (Fett, VOCs, Gerüche) sicher behandelt. In vielen Anlagen konnte die bestehende TNV vollständig ersetzt oder außer Betrieb genommen werden – für geringerem Energieeinsatz und niedrigere Betriebskosten.

Wie hoch ist die Energieeinsparung im Vergleich zur TNV?

Die thermische Nachverbrennung arbeitet mit 800–900 °C. Hinzu kommen erhebliche Vorlaufzeiten, so dass sich das ABschalten der Anlage oft nicht lohnt. So verbrauchen diese Anlagen enorme Mengen an teurem Erdgas.

Der Clean Fryer Air arbeitet dagegen:

  • elektrisch, ohne Gasverbrauch
  • bei Umgebungstemperatur, ohne Vorheizzeit
  • mit ca. 1,5 kW pro 1000 m³ pro Stunde
  • mit bis zu 80% weniger Energieeinsatz gegenüber der TNV

In Kombination mit einer Thermalöl-Heizung von Condoheat können Sie den Gesamtenergiebedarf der Bratstraße weiter senken, abhängig von Ihrer bestehenden Anlage.

Ist das UV-Ozon-System lebensmittelsicher? Gibt es Rückstände oder Nebenprodukte?

Ja – der Clean Fryer Air erzeugt keine chemischen Rückstände, keine Flammen und wirkt nicht auf das Produkt ein.

  • Alle luftberührten Teile sind hygienisch glatt, lebensmittelkonform
  • UV-Ozon-Prozess ist geschlossen und kontrolliert
  • Kein Einfluss auf das Produkt, den Geschmack oder die Rezeptur

Was passiert mit den Fettnebeln? Werden diese vor dem UV-Modul abgeschieden?

Ja – die Clean Frier Air Systeme enthalten eine mehrstufige Vorfiltration, z. B.:

  • Metallfettfilter zur Grobabscheidung

  • UV-Ozon zur Entfernung von organischen Rückständen

  • Eine CIP-Reinigungsanlage ist außerdem enthalten

Das schützt die UV-Lampen und erhöht die Standzeit. So wird das System zuverlässig vor Verklebung und Verkokung geschützt.

Wie häufig muss das System gewartet werden?

  • UV-Lampen: Wechsel alle 8.000–10.000 Betriebsstunden

  • Die gesamte Anlage wird über das CIP-System automatisch gereinigt.

Lässt sich Clean Fryer Air in bestehende Bratstraßen integrieren?

Ja – der Clean Fryer Air hat eine kleine Standfläche und ist relativ leicht.

Platziert werden kann er:

  • direkt in der Produktionshalle
  • auf dem Dach
  • außen vor der Halle

Der Umbau ist meist im laufenden Betrieb möglich.

Was passiert bei starken Gerüchen?

Der Clean Fryer Air neutralisiert auch komplexe, geruchsintensive Moleküle, z. B. aus:

  • Speck
  • Fisch
  • Frikadellen
  • Geflügel
  • Fertiggerichte

Optional lässt sich eine Aktivkohle-Stufe zur Restadsorption ergänzen, z. B. bei Nähe zu Wohnbebauung.

Wie sieht es mit Genehmigungen für UV-Ozon-Anlagen aus?

Die Genehmigung ist wesentlich leichter zu bekommen als für eine TNV:

  • Keine Feuerungsanlage = keine Abgasüberwachung nach 1. BImSchV
  • Nahezu keine CO₂-Emissionen → vorteilhaft bei Nachhaltigkeitszielen
  • Kein NOx, kein CO
  • Geringerer Platzbedarf, einfacher zu genehmigen bei Anlagenänderungen

Wir unterstützen Sie mit technischer Dokumentation, Emissionsnachweisen und Behördenkommunikation.


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