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Monomere aus der Luft entfernen


Was ist Monomere?

Monomere sind kleine, reaktive Moleküle, die sich chemisch zu langen Ketten – sogenannten Polymeren – verbinden lassen. Sie bilden die Grundlage für eine Vielzahl von Kunststoffen, Harzen und Klebstoffen. In ihrer reinen Form sind viele Monomere flüchtige organische Verbindungen (VOCs), die leicht in die Luft übergehen und gesundheits- oder umweltschädlich wirken können. Häufig genutzte Monomere sind z. B. Styrol, Acrylate, Vinylacetat oder Butadien.

Entstehung

Monomere werden meist petrochemisch aus Erdölfraktionen durch Cracken, Destillation oder katalytische Umwandlungsprozesse hergestellt. Sie entstehen häufig als Zwischenprodukte bei der Herstellung von Kunststoffen (z. B. Polyethylen, Polystyrol, PMMA). Die industrielle Produktion erfolgt in großem Maßstab, wodurch sie in vielen Arbeitsumgebungen freigesetzt werden können.

Erkennung

Monomere sind typischerweise farblose bis leicht gelbliche Flüssigkeiten oder Gase mit stechendem, süßlich-chemischen Geruch. Viele sind leicht entzündlich und in der Luft durch ihren Geruch wahrnehmbar. Zur genauen Identifizierung und Messung werden analytische Verfahren wie Gaschromatographie (GC) oder Photoionisationsdetektoren (PID) eingesetzt.

Grenzwerte

Die Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) für Acrylate betragen in Deutschland 12 ppm (Teile pro Million) bzw. 50 mg/m³, gemäß den Richtlinien der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft).

Gefahren

Gesundheitlich: Viele Monomere sind reizend für Augen, Haut und Atemwege. Einige gelten als allergieauslösend oder sogar krebserregend (z. B. Butadien, Vinylchlorid). In höheren Konzentrationen können sie zu zentralnervösen Störungen, Atemnot oder Schädigungen innerer Organe führen.

Umwelt: Monomere sind häufig schlecht biologisch abbaubar, toxisch für Wasserorganismen und tragen zur Bildung bodennahen Ozons bei.

Wirtschaftliche Schäden: Leckagen und Emissionen können zu hohen Sanierungs-, Entsorgungs- und Lüftungskosten führen. Zudem unterliegen Anlagen mit Monomerverwendung strengen Umweltauflagen.

Die oxytec Reinigungstechnologie

Für viele organische Schadstoffbelastungen bieten wir energiesparende und saubere Technologien zur Neutralisierung an, die wir in mehrstufigen Anlagen kombinieren. Um die Absenkung unter die Grenzwerte zu erreichen, ist neben der Dimensionierung der jeweiligen Reinigungsstufe auch die Abfolge der Technologien entscheidend, da sie physikalisch unterschiedlich auf die Moleküle einwirken. Im folgenden stellen wir einige unserer Reinigungsmodule vor.

Alternative Technologien

Andere Technologien wie herkömmliche Aktivkohlefilter und einfache Belüftungssysteme haben oft Nachteile wie hohen Energieverbrauch, begrenzte Reinigungsleistung, großen Platzbedarf, lange Vorlaufzeiten und hohe Investitionskosten.

Vorteile der oxytec Lösung

  • Kompakte Bauweise: Geringer Platzbedarf im Vergleich zu traditionellen Systemen.
  • Schnelle Amortisation: Durch niedrige Betriebskosten und hohe Effizienz.
  • Umweltfreundlichkeit: Minimale Umweltbelastung durch innovative Technologien
  • Effiziente Monomer-Reduktion: Hohe Reinigungsgrade bei minimalem Energieverbrauch.

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