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1-Methoxy-2-Propanol

Ethanol

  • CAS
    107-98-2
  • Strukturformel

    C₄H₁₀O₂


1-Methoxy-2-Propanol aus der Abluft entfernen

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Was ist 1-Methoxy-2-Propanol?

1-Methoxy-2-Propanol, auch bekannt als Propylenglykol-Monomethylether (PGME), ist eine farblose, leicht entzündliche Flüssigkeit. Es gehört zur Gruppe der Glykol-Ether und wird aufgrund seiner exzellenten Lösefähigkeit häufig in Farben, Lacken, Reinigungsmitteln und Druckfarben verwendet. PGME ist für seine hohe Effizienz und Vielseitigkeit als Lösungsmittel bekannt und spielt eine wesentliche Rolle in der chemischen Industrie.

Entstehung

1-Methoxy-2-Propanol wird industriell durch die Reaktion von Propylenglykol mit Methanol hergestellt. Dieser Prozess erfolgt in großangelegten chemischen Anlagen. Es findet breite Anwendung in der Farben- und Lackindustrie als Lösungsmittel, in der Herstellung von Reinigungsmitteln und als Bestandteil von Druckfarben. Auch in der Elektronikindustrie wird es als Reinigungsmittel verwendet.

Erkennung

1-Methoxy-2-Propanol ist eine klare, farblose Flüssigkeit mit einem milden, etherischen Geruch. Es ist wasserlöslich und hat eine hohe Flüchtigkeit. Der Kontakt mit PGME kann Augen- und Hautreizungen verursachen. Das Einatmen von Dämpfen kann Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit hervorrufen.

Grenzwerte

In Deutschland sind die Grenzwerte für Naphtha durch die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA-Luft) und die Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) geregelt.

Der AGW für 1-Methoxy-2-Propanol liegt bei 100 ppm (Teile pro Million) bzw. 369 mg/m³. Diese Grenzwerte sollen sicherstellen, dass die Konzentrationen am Arbeitsplatz keine gesundheitlichen Schäden verursachen.

Gefahren

Gesundheitlich:  1-Methoxy-2-Propanol kann bei hoher Exposition Augen- und Hautreizungen verursachen. Das Einatmen der Dämpfe kann zu Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit führen. Langfristige Exposition kann das zentrale Nervensystem beeinträchtigen und Atemprobleme verursachen.

Umwelt: 1-Methoxy-2-Propanol ist biologisch abbaubar, kann jedoch bei hohen Konzentrationen Gewässer und Böden belasten. Es ist mäßig toxisch für Wasserorganismen und kann das ökologische Gleichgewicht stören.

Wirtschaftliche Schäden:  Aufgrund seiner Entflammbarkeit besteht bei unsachgemäßer Handhabung und Lagerung Brandgefahr, die zu erheblichen Sachschäden und Produktionsausfällen führen kann.

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